Zurück zu Pokémon Blog – News, Tips & Guides | Poke-Geek

Besitzer oder Beherrscher in Magic: Wem gehört die bleibende Karte?

Generische Magic-Karte wechselt den Beherrscher, während ihr Besitzer eindeutig markiert bleibt

In Magic: The Gathering ist der Besitzer einer Karte nicht immer ihr Beherrscher. Der Unterschied wird wichtig, sobald ein Effekt eine Kreatur übernimmt, bleibende Karten tauscht oder eine gegnerische Karte auf deine Seite des Spielfelds bringt. Er bestimmt, wer Entscheidungen trifft, wer Fähigkeiten aktivieren darf und in welche Zone die Karte das Spielfeld verlässt.

Verfolge deshalb zwei getrennte Angaben: Der Besitzer ändert sich normalerweise nicht, der Beherrscher kann dagegen mehrfach wechseln. Dieser Leitfaden ergänzt unsere Übersicht der Zonen in Magic und den Artikel zur Legendenregel.

Besitzer und Beherrscher sind verschiedene Rollen

Besitzer ist der Spieler, der die Partie mit der Karte in seinem Deck begonnen oder sie nach den Formatregeln in die Partie gebracht hat. Ein ausgeliehenes Deck ändert diese Definition nicht: Für die Partie besitzt der Spieler die Karten, mit denen er in seinem Deck beginnt.

Beherrscher ist der Spieler, der das Objekt aktuell kontrolliert. Eine bleibende Karte kommt normalerweise unter der Kontrolle des Spielers ins Spiel, der sie ins Spiel gebracht hat, sofern ein Effekt nichts anderes sagt. Ein späterer Effekt kann sie einem Gegner geben. Die Karte wechselt die Spielfeldseite, nicht aber ihren Besitzer.

FrageBesitzerBeherrscher
Wer bleibt dauerhaft zugeordnet?Der Spieler, der mit der Karte begannDer Spieler, der sie jetzt kontrolliert
Wer entscheidet über Angriffe?Nicht zwingend der BesitzerDer aktuelle Beherrscher
In wessen Hand oder Friedhof geht sie?In die Zone des BesitzersKontrolle erzeugt keine neue Hand
Kann sich die Rolle ändern?Normalerweise neinJa, durch einen Effekt

Was sich bei einem Kontrollwechsel ändert

Übernimmst du eine gegnerische Kreatur, entscheidest du über Angriffe, Blocks und aktivierte Fähigkeiten, sofern Kosten und Einschränkungen erfüllt sind. Der Kontrollwechsel enttappt die bleibende Karte nicht automatisch. Er entfernt weder Marken noch Schaden und beendet keine bestehenden Effekte, sofern der Text nichts anderes verlangt.

Einsatzverzögerung beachten

Eine Kreatur kann normalerweise nicht angreifen oder eine Fähigkeit mit dem Tappsymbol in den Kosten nutzen, wenn du sie nicht seit Beginn deines letzten Zuges ununterbrochen kontrollierst. Eine während deines Zuges übernommene Kreatur ist daher nicht sofort einsatzbereit. Eile kann diese Einschränkung ändern. Den Zeitpunkt des Effekts erklärt unser Leitfaden zu Stapel und Priorität.

Wenn die bleibende Karte das Spielfeld verlässt

Kontrolle erlaubt nie, eine gegnerische Karte wie eine eigene in deine Hand, Bibliothek oder deinen Friedhof zu legen. Wird die übernommene bleibende Karte zerstört oder geopfert, geht sie in den Friedhof ihres Besitzers. Wird sie auf die Hand zurückgegeben, geht sie auf die Hand ihres Besitzers. Beim Einmischen ist die Bibliothek des Besitzers gemeint.

Auch im Exil bleibt der Besitzer unverändert. Soll ein Exileffekt die Karte später zurückbringen, lies genau, wer sie unter wessen Kontrolle ins Spiel bringt. Die zurückgekehrte Karte ist normalerweise ein neues Objekt; der Effekt bestimmt ihren neuen Beherrscher.

Auren, Ausrüstungen und Marken

Die Kontrolle über eine Kreatur gibt dir nicht automatisch die Kontrolle über angelegte Auren oder Ausrüstungen. Jede bleibende Karte behält ihren eigenen Beherrscher. Eine gegnerische Ausrüstung kann angelegt bleiben, während ihr Beherrscher weiterhin Ausrüsten aktivieren darf, sobald dies legal möglich ist. Der Text des angelegten Objekts entscheidet über seine Wirkung.

Marken werden nicht von Spielern kontrolliert. Sie bleiben bei einem einfachen Kontrollwechsel auf der bleibenden Karte. Verschiebe Karte und Marken zusammen und lasse angelegte Karten sichtbar ausgerichtet.

Der Fall von Spielsteinen

Auch ein Spielstein hat Besitzer und Beherrscher. Besitzer ist der Spieler, unter dessen Kontrolle er ins Spiel gekommen ist. Übernimmt ein Gegner später den Spielstein, ändert sich nur der Beherrscher. Verlässt ein Spielstein das Spielfeld, hört er nach den entsprechenden Regeln auf zu existieren.

Vier Kontrollen am Tisch

  1. Besitzer bestimmen: Wer begann mit der Karte?
  2. Effekt lesen: Welche Dauer nennt der Kontrollwechsel?
  3. Zustand erhalten: Marken, Schaden, Tappstatus und Anlagen bleiben bestehen.
  4. Zielzone verfolgen: Hand, Bibliothek und Friedhof gehören dem Besitzer.

Endet ein vorübergehender Effekt, gib die bleibende Karte dem vorherigen Beherrscher zurück, ohne sie automatisch zu enttappen oder ihren Zustand zu löschen. Bei mehreren Kontrollwirkungen entscheiden Dauer und Schichtenregeln, nicht die physische Position.

Häufige Fehler

  • eine zerstörte übernommene Kreatur in den eigenen Friedhof legen;
  • beim Kontrollwechsel automatisch enttappen;
  • ohne Eile sofort angreifen;
  • Auren und Ausrüstungen ohne entsprechenden Effekt mitübernehmen;
  • die Karte nach Ende des Effekts dem falschen Spieler geben.

Kurze Abschlusskontrolle

Nenne die Dauer, markiere den Besitzer, prüfe den Tappstatus, bewahre Marken und trenne Anlagen sichtbar. Verlässt die Karte das Spielfeld, lies zuerst das Zielverb: Zurückgeben, Zerstören, Exilieren und Einmischen führen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Entdecke unsere Magic: The Gathering Auswahl und ergänze dein Spielzubehör passend zu deinem Format.