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Commander-Farbidentität: jedes Manasymbol prüfen

Französisches Magic-Commander-Deck als Motiv für Farbidentität und Manasymbole

Die Farbidentität ist der erste Legalitätsfilter für ein Commander-Deck. Sie ist nicht nur die oben auf der Karte erkennbare Farbe: Manasymbole in Manakosten, Regeltext und Farbindikatoren können weitere Farben hinzufügen. Eine scheinbar farblose Karte kann deshalb in einem mono-blauen Deck unzulässig sein, wenn ihr Text ein rotes Manasymbol enthält.

Dieser Leitfaden bietet eine Prüfung vor dem Eintüten der Liste. Er ergänzt unseren Leitfaden zur Magic-Manabasis: Es geht nicht darum, Farben zuverlässig zu erzeugen, sondern darum, welche Farben enthalten sein dürfen.

Erlaubten Rahmen festlegen

Die Farbidentität des Commanders legt den Rahmen fest. Jede Karte muss eine darin enthaltene Identität haben. Ein weiß-blauer Commander erlaubt weiße, blaue, weiß-blaue und farblose Karten, aber keine Karte mit schwarzer, roter oder grüner Identität.

Was zur Farbidentität zählt

Prüfe Kartenfarbe, farbige Manasymbole in Kosten und Regeltext sowie einen möglichen Farbindikator. Erinnerungstext in Klammern fügt keine Farbe hinzu. Ausgeschriebene Farbwörter sind keine Manasymbole.

ElementZählt?Kontrolle
Farbige ManakostenJaAlle Symbole lesen
RegeltextJaAktivierte Fähigkeiten einschließen
ErinnerungstextNeinKlammern ignorieren
FarbindikatorJaKartenzeile prüfen
Ausgeschriebenes FarbwortNeinWort und Symbol trennen
Andere SeiteKann zählenAlle Seiten prüfen

Wichtige Sonderfälle

Länder erfordern besondere Aufmerksamkeit. Ein farbloses Land kann durch ein Manasymbol im Text eine Farbidentität besitzen. Der bloße Name eines Standardlandtyps reicht nicht aus. Bei älteren Drucken sollte der offizielle Oracle-Text geprüft werden.

Rückseiten, Abenteuer und mehrseitige Karten können ebenfalls Symbole beitragen. Prüfe alle regelrelevanten Eigenschaften, nicht nur die geplante Seite. Bei Hybridmana zählen beide Hälften: Weiß/Rot macht die Karte für die Farbidentität weiß und rot.

Legalitätscheckliste

Danach bleiben Deckgröße, Singleton-Regel außerhalb von Standardländern, Verbotsliste und besondere Commander-Regeln zu prüfen. Eine korrekte Farbidentität allein garantiert kein legales Deck.

  • Ist die gewählte Karte als Commander zulässig?
  • Ist jede Identität in der des Commanders enthalten?
  • Wurden Nichtstandardländer geprüft?
  • Wurden Hybrid- und doppelseitige Karten geprüft?
  • Hat die Liste die vorgeschriebene Größe?
  • Fehlen unzulässige Duplikate und verbotene Karten?

Poke-Geek-Methode mit drei Spalten

Die Poke-Geek-Methode nutzt drei Spalten: Karte, gefundene Symbole, Entscheidung. Beginne mit dem Commander, danach Länder, mehrfarbige Karten und aktivierte Fähigkeiten. Prüfe zuletzt farblose, Artefakt- und doppelseitige Karten besonders sorgfältig.

Legalität und Manabasis sind verschiedene Fragen

Nach der Legalitätsprüfung folgt die Spielbarkeit. Unser Leitfaden zur Manakurve hilft bei der Kostenverteilung. Ein französisches Magic-Commander-Deck zeigt den Rahmen praktisch; die Magic-Decksammlung ermöglicht Vergleiche.

Abschlusskontrolle

Kontrolliere vor dem Spiel noch einmal Symbole im Regeltext, beide Kartenseiten und Nichtstandardländer. Notiere Karten, deren Oracle-Text geprüft werden muss.

Jetzt prüfen: Markiere in deiner Liste jedes farbige Manasymbol, das nicht auf deinem Commander vorkommt.