Im One Piece Card Game ist die Farbe des Leaders nicht nur Gestaltung. Sie bestimmt, welche Karten ins Deck dürfen, und setzt damit den Rahmen für den gesamten Deckbau. Die offiziellen Regeln verlangen einen Leader, genau 50 Karten im Hauptdeck und 10 DON!!-Karten. Das Hauptdeck darf nur Farben enthalten, die auf dem Leader stehen. Ein rot-schwarzer Leader erlaubt rote, schwarze und passende zweifarbige Karten; ein rein blauer Leader nicht.
Damit lässt sich die Legalität schnell prüfen. Ein legales Deck ist aber noch kein stimmiges Deck. Leader, Spielplan, Kostenkurve und Aufgabe jeder Karte müssen zusammenpassen.
Mit vier festen Kontrollen beginnen
Notiere zuerst die unveränderlichen Punkte: ein Leader, 50 Hauptdeckkarten, 10 DON!!-Karten und passende Farben. Außerdem sind höchstens vier Karten mit derselben Kartennummer erlaubt. Andere Illustration oder Seltenheit erzeugen keine neue Spielidentität, wenn die Nummer gleich bleibt.
| Kontrolle | Frage | Häufiger Fehler |
|---|---|---|
| Leader | Sind alle Farben erkannt? | Nur Rahmen oder Motiv ansehen |
| Hauptdeck | Sind es genau 50 Karten? | Leader oder DON!! mitzählen |
| Farben | Passt jede Karte zum Leader? | Nützliche Fremdfarbe ergänzen |
| Nummern | Maximal vier je Nummer? | Alternative Motive getrennt zählen |
Einfarbig oder zweifarbig?
Ein einfarbiger Leader bietet einen konzentrierten Kartenpool. Synergien sind oft leichter zu erkennen. Zwei Farben erweitern die Auswahl, verlangen aber mehr Disziplin: Eine starke Einzelkarte kann die Liste schwächen, wenn sie weder Plan noch Kurve unterstützt.
Zwei Farben sind daher nicht automatisch stärker. Entscheidend ist ein klarer Plan. Die französischen Starter Decks ST-31 bis ST-36 zeigen unterschiedliche Farbeinstiege.
Den Plan in einem Satz beschreiben
Formuliere vor der Kartenauswahl ein Ziel: ein Feld aufbauen und schützen, gegnerische Ressourcen kontrollieren oder früh konstant Druck ausüben. Ordne Kandidaten danach Entwicklung, Interaktion, Schutz, Kartennachschub oder Abschluss zu. Karten ohne erkennbare Aufgabe werden gestrichen.
Eine lesbare Kostenkurve bauen
Eine Liste kann legal und trotzdem schwer spielbar sein, wenn frühe Aktionen fehlen oder zu viele teure Karten enthalten sind. Sortiere nach Kosten und simuliere die ersten Züge mit getrenntem DON!!-Deck.
- Gibt es sinnvolle frühe Aktionen?
- Führen mittlere Kosten den Leader-Plan fort?
- Schließen teure Karten einen aufgebauten Plan ab?
- Bleiben genügend Verteidigung und Interaktion?
Zweifarbige Karten exakt prüfen
Lies die Farben in der offiziellen Datenbank und leite sie nicht von Figur oder Crew ab. Alle Farben einer zweifarbigen Karte müssen zur Identität des Leaders gehören. Eine rot-schwarze Karte passt zum rot-schwarzen, nicht zum rein roten Leader.
Das ST-35 Sabo Starter Deck in Rot/Schwarz ist ein zweifarbiger Anhaltspunkt; das blaue ST-33 Kuzan Starter Deck ein einfarbiger. Vor Turnieren müssen Produktsprache und aktuelle Veranstaltungsregeln geprüft werden.
Audit in drei Durchgängen
- Legalität: 50 Hauptdeckkarten, 10 DON!!, Farben und Nummern zählen.
- Stimmigkeit: jeder Karte eine Aufgabe geben.
- Test: mehrere Starthände spielen und nur wenige Karten gleichzeitig ändern.
Bewahre datierte Versionen auf und notiere den Grund jeder Änderung. So erkennst du, ob Kurve, Interaktion oder Spielreihenfolge das Problem war.
Abschlusscheck
- Leader getrennt.
- Genau 50 Hauptdeck- und 10 DON!!-Karten.
- Alle Farben vom Leader erlaubt.
- Höchstens vier je Kartennummer.
- Jede Karte mit klarer Rolle.
- Offizielle Datenbank und aktuelle Eventregeln geprüft.
Die Leader-Farbe ist der erste Filter, nicht die ganze Strategie. Wähle zuerst deinen Leader und prüfe danach jede Kartennummer, bevor du die Liste testest.