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Yu-Gi-Oh!-Kampfpositionen: Angriff, Verteidigung, verdeckt

Yu-Gi-Oh!-Spielfeld mit Karten in Angriffs- und Verteidigungsposition

Bei Yu-Gi-Oh! ist die Ausrichtung eines Monsters nicht nur optisch. Sie zeigt Angriffs- oder Verteidigungsposition, bestimmt den im Kampf verwendeten Wert und kann für Effekte wichtig sein. Eine waagerechte Karte ist nicht automatisch offen, und ein verdecktes Monster kann durch normales Setzen nicht in Angriff liegen. Trenne deshalb sichtbare Seite, Ausrichtung und Art des Betretens des Spielfelds.

Dieser Leitfaden ergänzt die Methode zu Normalbeschwörung, Setzen und Spezialbeschwörung. Ziel ist, die Position exakt zu benennen, den richtigen Wert zu vergleichen und einen manuellen Wechsel zu prüfen.

Drei Positionen sofort erkennen

Sichtbarer ZustandLageHauptfolge
Offener AngriffSenkrechtATK wird im Kampf verwendet
Offene VerteidigungWaagerecht, Bild sichtbarDEF wird beim Angriff verwendet
Verdeckte VerteidigungWaagerecht, Kartenrückseite sichtbarIdentität und DEF bleiben bis zum Aufdecken geheim

Diese Zustände sind nicht austauschbar. Eine verdeckte Verteidigungskarte ist keine offene Karte, die nur aus Platzgründen umgedreht wurde. Offene Monster müssen erkennbar bleiben, weil Name, Stufe oder Rang, Typ, ATK, DEF und Text relevant sein können.

Position beim Betreten des Spielfelds wählen

Eine Normalbeschwörung legt ein Monster normalerweise offen in Angriffsposition. Normales Setzen legt es verdeckt in Verteidigungsposition. Beide verbrauchen dieselbe normale Aktion des Spielzugs, sofern kein Effekt eine zusätzliche erlaubt. Auch mit Tribut bleibt diese Unterscheidung bestehen.

Eine Spezialbeschwörung folgt ihrer Prozedur oder ihrem Effekt. Manche Texte schreiben Angriff, Verteidigung oder verdecktes Setzen vor; andere erlauben eine Wahl zwischen offenen Positionen. Lies die vollständige Anweisung. Linkmonster besitzen keine DEF und können nicht in Verteidigungsposition liegen.

Ordne die Aktion mit dem Leitfaden zu den Yu-Gi-Oh!-Spielzugphasen ein. Sage Methode und Position an: „Normalbeschwörung in Angriff“, „Setzen in Verteidigung“ oder „Spezialbeschwörung in Verteidigung“.

Vier Prüfungen vor einem manuellen Wechsel

  1. Du bist in Main Phase 1 oder Main Phase 2.
  2. Das Monster wurde in diesem Spielzug nicht beschworen oder gesetzt.
  3. Das Monster hat in diesem Spielzug keinen Angriff deklariert.
  4. Seine Position wurde in diesem Spielzug nicht bereits manuell geändert.

Sind alle Punkte erfüllt, kann ein offenes Monster normalerweise zwischen Angriff und Verteidigung wechseln. Ein verdecktes Verteidigungsmonster kann als Flippbeschwörung offen in Angriff gedreht werden. Das verbraucht keine Normalbeschwörung, ist aber ein manueller Wechsel. Verdeckt direkt in offene Verteidigung oder offen zu verdeckt geht manuell nicht; dafür ist ein Effekt nötig.

Karteneffekt und manueller Wechsel unterscheiden

Ein Effekt kann eine Position auch dann ändern, wenn die manuelle Aktion verboten wäre, etwa im Beschwörungszug oder nach einem Angriff. Wende genau das im Text genannte Ziel an und erfinde keine Wahlmöglichkeit.

Wenn Effekte aufeinander reagieren, baue und löse zuerst die Yu-Gi-Oh!-Kette. Die Position eines Ziels kann sich vor der Auflösung ändern; maßgeblich sind Kartentext und aktueller Spielzustand.

Wenn ein verdecktes Monster angegriffen wird

Im entsprechenden Abschnitt des Damage Steps wird das angegriffene verdeckte Monster offen in Verteidigungsposition gedreht. Erst dann ist seine DEF sichtbar. Das ist keine Flippbeschwörung, weil der verteidigende Spieler keine Main-Phase-Aktion gewählt hat.

Ist die ATK höher als die DEF, wird das Verteidigungsmonster normalerweise zerstört, ohne Kampfschaden für seinen Beherrscher. Bei Gleichstand wird normalerweise keines zerstört. Ist die ATK niedriger, wird der Angreifer dadurch nicht zerstört, sein Beherrscher erhält aber normalerweise die Differenz als Kampfschaden.

Flipp- und andere ausgelöste Effekte werden nicht allein wegen des Aufdeckens vor dem Vergleich aufgelöst. Aufdecken, ATK und DEF vergleichen, Kampfergebnis bestimmen und dann Effekte im passenden Damage-Step-Fenster behandeln.

Sechs häufige Fehler

  • Ein Monster verdeckt in Angriffsposition setzen.
  • Ein in diesem Zug gesetztes Monster manuell aufdecken.
  • Die Position eines Monsters nach seinem Angriff manuell ändern.
  • Das Aufdecken im Kampf als Flippbeschwörung behandeln.
  • In Angriffsposition die DEF verwenden.
  • Ein Linkmonster in Verteidigung legen.

Checkliste vor dem Bewegen

  • Offen oder verdeckt?
  • Senkrecht oder waagerecht?
  • Wie kam die Karte aufs Spielfeld?
  • Wurde sie in diesem Zug beschworen, gesetzt oder zum Angriff verwendet?
  • Manuelle Aktion oder Effekt?
  • Welcher Wert und welches Zeitfenster gelten?

Besuche die Yu-Gi-Oh!-Kollektion und übe die Ansage jeder Position. Zustand nennen, Erlaubnis prüfen, erst dann bewegen.